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Vom Früchtekorb zur Suppendose Dienstag, den 20. Juli 2000, 20.00 Uhr Dr. Ingo Bartsch Ausgehend von der Frage, inwieweit das moderne Stilleben in der Tradition der europäischen Stillebenmalerei steht, werden die veränderten Funktionen der Gattung in der Moderne untersucht. So sah Gustave Courbet seine "realistischen" Stilleben auch eingebettet in die politischen Auseinandersetzungen der Zeit, während die späteren avantgardistischen Bewegungen versuchten, Form- und Farbprobleme in einer neuen Autonomie zwischen Kunst und Leben zu lösen. Hier setzte Cézanne umfassende Maßstäbe. Mit der Pop Art erweiterte sich der Gesichtskreis um den schönen Schein der Warenwelt. Die Stilleben erinnerten nun an das Eingebundensein des Menschen in "fortschrittliche Strukturen", mit welchen Auswirkungen auch immer. Nach einem Volontariat an der Kunsthalle Baden-Baden war Dr. Ingo Bartsch von 1979 - 1988 Kustos am Museum Bochum. Seit März 1988 ist er Direktor des Museums am Ostwall Dortmund. 1987 und 1999 lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Eintritt: |
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