|
Informationen für die Presse Mit einem Apfel wollte Cézanne das Paris des XIX. Jahrhunderts in Erstaunen versetzen. Fast 100 Jahre danach verfolgt die Ausstellung Cézanne Manet Schuch. Drei Wege zur autonomen Kunst das gleiche Ziel bei ihren Besuchern. Sie konzentriert sich mit ca. 50 Bildern auf einen Vergleich von Landschaften und Stilleben der Maler Paul Cézanne, Edouard Manet und Carl Schuch. Mit diesen Themen aus dem alltäglichen Leben haben die drei Maler - jeder auf seine Art - die moderne Malerei beeinflußt. Die Ausstellung findet anläßlich der Internationalen Kulturtage Dortmund statt, die alle zwei Jahre ein außerordentlich farbiges Forum für den Dialog zweier Kulturen bietet. Der Höhepunkt der Theater-, Tanz- und Musikveranstaltungen ist traditionell eine bedeutende Kunstausstellung. Kontext Das Thema Frankreich bietet im Jahr 2000 die Möglichkeit, mit dem Werk von Carl Schuch die Arbeit eines wahrhaft europäischen Malers in einem neuen Licht zu zeigen und gleichzeitig in der Zusammenschau mit den Meistern der französischen Moderne Grundprobleme der künstlerischen Gestaltung zu thematisieren. Konzept Zum ersten Mal werden Werke dieser drei Künstler gemeinsam gezeigt. Ausgewählt wurden Arbeiten, die unspektakuläre Dinge und Ansichten in außergewöhnlicher Malweise vorstellen: Sie läßt die Gegenstände leuchten und die Früchte duften. Der Ausstellungsbesuch wird damit zu einem besonderen sinnlichen Erlebnis. Die Gemälde von Cézanne und Manet sind weltweit bekannt und trotzdem gilt es, sie in dieser Hinsicht neu zu entdecken. Zu beweisen ist, daß der Österreicher Schuch, ohne nachzuahmen, einen eigenen Stil entwickelt hat, dessen Qualität dem Vergleich standhalten kann. Projektleiterin: Brigitte Buberl
E-mail : cms@stadtdo.de |
||||||
|
||||||