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Cézanne und Manet gehörten zu den Freunden Zolas und waren mit ihm Revolutionäre der Wahrnehmung in einer bewegten Zeit. Die Spanne zwischen der zunehmenden Industrialisierung und Elektrifizierung der Großstädte und der beinahe mittelalterlichen Bescheidenheit der Dörfer war enorm, obwohl dank der neuen Transportmittel das Umland immer leichter zu erreichen und durch die wachsende Produktion von Zeitungen mit dem aktuellen Weltgeschehen verbunden war. Der Rückzug in die Landschaft, als Wohnort und Motiv, wie sie Cézanne zum Beispiel betrieb, bedeutete keinesfalls, daß die Kontakte zur Hauptstadt Paris unterbrochen waren.

In der schillernden Pariser Welt des Wirtschaftswachstums, menschlichen Großstadtelends und glitzernden Glamours, der grandiosen Kunstausstellungen und den begleitenden Kunstkämpfen, lebte jahrelang der österreichische Maler Carl Schuch (1846-1903). Er führte das wahrscheinlich europäischte Leben unter den Malern seiner Zeit, arbeitete nach seiner Ausbildung in Wien (bei Ludwig Halauska), in Venedig, Rom, Olevano, München, Brüssel, verschiedenen Städten Hollands und in Berlin. Bevor er nach Wien zurückkehrte, hielt er sich von 1882 - 1894 in Paris auf. Dazwischen führten ihn seine Reisen quer durch Europa. Die Sommer verbrachte er jeweils auf dem Land.

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