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Konzept

Die drei Maler Paul Cézanne (1839 - 1906), Edouard Manet (1832 - 1883) und Carl (Charles) Schuch (1846 - 1903) gehören nicht nur mit ihren Bildern zu den Ausnahmeerscheinungen unter den Künstlern des 19. Jahrhunderts: alle drei waren finanziell unabhängig, das heißt, sie waren nie existenziell dazu gezwungen, Bilder zu verkaufen, mußten deshalb auch nie ausstellen und konnten sich der Kritik verweigern. Diese drei Künstler hätten es sich zudem - abgesehen vom persönlichen Ehrgeiz - materiell leisten können, nicht erfolgreich zu sein.

Die zeitgenössische Kritik nahm das Werk Cézannes und Manets überaus lebhaft wahr, kritisierte heftig ebenso negativ wie positiv und machte die Künstler letztendlich weltberühmt. Als Wegbereiter des Impressionismus hatten Cézanne und Manet mit der konventionellen Atelierskunst, deren willkürlichen Beleuchtung und deren Vorliebe für historische Themen gebrochen. Sie bevorzugten Motive des alltäglichen, ländlichen, aber auch des urbanen Lebens, malten Landschaften und Stilleben vor der Natur. Sie betrachteten sich dabei als Realisten in der Wiedergabe der von ihnen gefundenen subjektiven Wahrheiten.

Trotz des Lärms der negativen Kritik und der Ablehnung durch die Jury des alljährlichen »Salons« verhalfen Kunsthändler wie Durand-Ruel oder der Photograph Nadar und die öffentlichen und in ihrer Zulassung nicht beschränkten Versteigerungen im Hotel Druot der neuen Malerei zum Durchbruch.

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